Prolog

So schwarz wie das Universum! So schwarz wie die Nacht! So schwarz wie mancherlei Gedanken und so schwarz wie das Geschöpf welches gemeinsam mit dem Autor Abenteuer erlebte, gab den Ausschlag zum Titel dieses vorliegenden Buches.

 

Jedoch möchte ich erwähnen, daß alles nachfolgend aufgeschriebene auch jeder von euch hätte erleben können oder vielleicht sogar durchlebt hat!? Viele vor- und nach mir Geborene werden zustimmen, nach dem Lesen meiner Geschichten – ja, so war es damals! So haben wir es auch empfunden, haben es selbst getan oder haben es über uns ergehen lassen.

 

Mein Name ist Roland Pöschel.

In diesem literarischen Werk bestimmt das Leben und Treiben meiner Person dessen Inhalt.

Wir schreiben das Jahr 1958.

Meine Abenteuer begannen an einem Montag, dem Tag 714.871 der julianischen Zeitrechnung nach Christi Geburt, jenem bedeutenden achtzehnten Tag im März in der Kalenderwoche zwölf, dem siebenundsiebzigsten Kalendertag des Jahres 1958, in der vorpommerschen Kleinstad Altentreptow, als ich das Licht der Welt erblickte.

 

„Späße Streiche Katastrophen“, unter diesem Buchtitel ist mein Erstlingswerk seit 2013 bekannt und wiederspiegelt genau das vom Buchtitel versprochene, mit Beginn meines ersten Lebensjahr bis hin zum Abschluss der 10. Klasse 1974 in der damaligen Polytechnischen Oberschule 1 in Altentreptow.

 

In ROBIKUS - „Das teuflisch schwarze Buch - Späße Streiche Katastrophen“, erlebt ihr meine Abenteuer nicht nun einmal sondern zweimal, sowie die Entstehung einer Kreatur in den Countdown-Kapiteln! Wechselt ihr nach jedem neu überarbeiteten „Ur“-Kapitel gleich darauf in das Schwarze-Kapitel erfahrt ihr den „wahren“ Hergang der zuvor beschriebenen Begebenheit im Erlebnis von ungeschönt lustigen fünfundfünfzig Dorf- und Kleinstadt Milieugeschichten aus DDR-Zeiten die ich für euch aufgeschrieben habe.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

so manche Ungeschicktheit, so manche Verfehlung oder so manche Reaktion in bestimmten Situationen, das war nicht ich, das war er - ein düsterer zauseliger Spitzbube, ausgesandt von Muttererde. Wieder und immer wieder versuchte er meinen Lebensweg mit Schabernack in eine falsche Richtung zu drängen! Ihm allein ist es zuzuschreiben mich zu vielerlei Taten angestiftet zu haben!

 

Diesem Wesen aus der Dunkelheit des Erdmittelpunktes zu entgehen war für mich unmöglich! Ihr werdet Mitleid mit mir empfinden wenn der Inszenierende, dieser Unhold, als direkter Ausführender sogar selbst in Erscheinung tritt!

 

Ob dann das Geschehen der Wahrheit entspricht könnt ihr in eurer Phantasie nachempfinden und entscheiden auf welcher Seite ihr stehen wollt? Gehört ihr zu den guten Menschen wie ich einer war oder gehört ihr zu dem bösen Schuft in den einzelnen Geschichten? Ich verspreche euch, bald werdet ihr es wissen und eine Antwort aus eurem Herzen erhalten!

 

Ich wünsche euch allen gute Unterhaltung und viel Spaß beim Durchstöbern meiner „teuflisch schwarzen“ Abenteuer.

 

Roland Pöschel anno 2018