Altentreptow . . .

bis 1939 Treptow an der Tollense, ist eine Kleinstadt im Amt Treptower Tollensewinkel im Nordosten des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte im Landesteil Vorpommern des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern in Deutschland.

2017 - Panoramablick auf die Stadt Altentreptow aus Richtung Osten
2017 - Panoramablick auf die Stadt Altentreptow aus Richtung Osten

 

 

 

 

   Die Lage von Altentreptow.    

 

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Etwas zur Stadtgeschichte . . .

 

Wie bei allen älteren Städten Pommerns verliert sich auch die Entstehung der Stadt Treptow a. Toll. ins Dunkle der Geschichte.

Erste urkundliche Erwähnung der Stadt: 18. Juni 1245

Der Name der Stadt kommt in verschiedener Lesart vor. Im 12. Jahrhundert findet man Tribetow und Trybethowe. Seit 1295 wurde die Bezeichnung antiquum Treptowe, Olden Treptowe, Treptow antiqua gebräuchlich, seit Ende des 15. Jahrh. auch mit dem Zusatz upper Tollense. Samuel Pristaff hält es für glaublich, dass der Name der Stadt von dem Gründer derselben herrühre, da ein altes adliges Geschlecht dieses Namens existiert habe. Andererseits nimmt Pristaff an, dass der Name Treptow aus dem slawischen Tribbs, dreifach entstanden sei, indem er denselben mit dem Wappen der Stadt, einer Burg mit drei Türmen, unter deren Tor ein dreiarmiger Fluss durchfließt, in Verbindung bringt. 1939 erfolgte die Umbenennung der Stadt Treptow a. Toll. in Altentreptow. Quelle: Stadt Altentreptow

Bildasuschnitt der Ansicht von Altentreptow um 1615 aus der "Stralsunder Bilderhandschrift" .

 

Als Stralsunder Bilderhandschrift (wurden unter dem Titel „Civitates Pomeranie citerioris“ zusammen eingebunden) werden die historischen Darstellungen vorpommerscher Städte vom Anfang des 17. Jahrhunderts bezeichnet, die im Stadtarchiv Stralsund aufbewahrt werden. Die Stralsunder Bilderhandschrift ist eine kulturgeschichtlich bedeutende, beinahe lückenlose Darstellung der Städte eines ganzen Territoriums mit vielen glaubwürdigen Details in besonderer künstlerischer Qualität.


Wappen-Ausführungen

 

 

Gemeinsam mit anderen Bremer Großhändlern gründete Ludwig Roselius am 21. Juni 1906 die Kaffee-Handels-Aktien-Gesellschaft (Kaffee HAG), die als erstes Unternehmen weltweit koffeinfreien Kaffee herstellte.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts begann die Kaffee Handelsgesellschaft AG in Bremen mit der Herausgabe von heraldischen Briefmarken und Sammlungsalben. Zwischen 1913 und 1939 wurden zwei Alben veröffentlicht.

1. Serie 1913 - 1918:

Die ersten Serien wurden zwischen 1913 und 1916 als "Deutsche Ortswappen" herausgegeben, aber dieser Name erscheint nicht auf den Alben selbst. Die Alben wurden als Alben, nicht als lose Seiten wie in der zweiten Reihe ausgegeben. Jedes Album behandelte eine oder mehrere preußische Provinzen und andere Staaten. Die Alben wurden mehrmals nachgedruckt, es gab 6 Alben und 12 verschiedene Ausgaben:

Altentreptow war zu finden im Album Nr. 5 - Pommern. Ausgegeben 1915 in 20.000 Exemplaren. Darin sind enthalten die Nummern 283-319 und 480-518.

 

2. Serie 1927 - August 1939:

Die Alben wurden als lose Blätter ausgegeben, die entweder in 10 kleinen Alben oder in vier großen Alben gebunden werden konnten. Es gab viele Variationen der neuen Serie. Da die Bilder und die Blätter oft nachgedruckt werden mussten, wurden kleine Korrekturen vorgenommen und Fehler korrigiert. Weiterhin gab es hunderte von Textvariationen (sowohl in Alben als auch auf Briefmarken), sowie Veränderungen der Einwohnerzahlen, Wappenbeschreibungen oder einen veränderten Status (Stadt, Dorf) und vieles mehr.

Altentreptow war zu finden im Album: Provinz Pommern.

 

 

 

 

 Blaues Dach mit goldene Spitzen.

Gewässer ebenfalls blau. Jahreszahl unbekannt.

 

Butten, Ø 50 mm, das Jahr ist unbekannt.

(rote Wetterfahnen)

 

 

1994

In Silber auf grünem Boden, in dem sich drei silberne Bäche vor einer schwarzen Toröffnung vereinen, eine rote Burg mit einem breiten gezinnten und spitzbedachten Torgebäude, zwei gezinnten und spitzbedachten Rundtürmen mit je zwei schwarzen Spitzbogenfenstern übereinander, die Dächer besteckt mit goldenen Wetterfahnen; das Dach des Torgebäudes erklimmt links ein gold bewehrter roter Greif mit untergeschlagenem Schweif.

 

2017

Wappenrolle - Nr. 25. Das Stadtwappen zeigt in Silber auf grünem Rasen eine rote Burg mit breitem, spitzbedachten und gezinnten Türmen; die Dächer bestückt mit goldenen Windfahnen; das Dach des Torgebäudes erklimmt links ein roter Greif mit goldener Bewehrung. Im Schildfuß fließen drei silberne Bäche, vereint durch das offene Tor der Burg. In dem Wappen symbolisiert die Burg eine befestigte, wehrhafte Stadt. Die natürlichen Flussläufe stehen für die Tollense und deren Nebenarme, von denen einer die Stadt einst in Alt- und Neustadt teilte.